
Wenn die Tage langsam kürzer werden und die Temperaturen sinken, beginnt die schönste Zeit für Kürbisgerichte. Ob Hokkaido, Butternut oder Muskatkürbis – aus den verschiedenen Sorten lässt sich eine wunderbar cremige und wärmende Kürbissuppe zaubern.
Und das Beste: Kürbissuppe ist schnell gemacht, braucht nur wenige Zutaten und lässt sich ganz einfach nach Geschmack verfeinern.
Zutaten für 4 Personen
1 kg Kürbis, z. B. Hokkaido
1 große Zwiebel
2 mittelgroße Kartoffeln
1 Stück frischer Ingwer, ca. 2–3 cm
1 EL Öl
ca. 800 ml Gemüsebrühe
100 ml Schlagobers oder Kokosmilch
Salz und Pfeffer
etwas Muskat
optional: ½ TL Currypulver
Für das Topping
Kürbiskerne
Kürbiskernöl
optional etwas Schlagobers oder Crème fraîche
Zubereitung
1. Gemüse vorbereiten
Den Kürbis waschen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Einen Hokkaido-Kürbis musst Du nicht schälen – seine Schale wird beim Kochen weich und kann einfach mitgegessen werden. Den Kürbis anschließend in etwa gleich große Stücke schneiden. Zwiebel, Kartoffeln und Ingwer schälen und ebenfalls klein schneiden.
2. Gemüse anbraten
Etwas Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig anbraten. Anschließend Ingwer, Kürbis und Kartoffeln dazugeben und alles für einige Minuten unter Rühren anbraten. Durch das kurze Anbraten bekommt das Gemüse zusätzliche Röstaromen und die Suppe wird später besonders aromatisch.
3. Kochen
Mit der Gemüsebrühe aufgießen, sodass das Gemüse gut bedeckt ist. Alles aufkochen lassen und anschließend bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln, bis Kürbis und Kartoffeln weich sind.
4. Pürieren
Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren. Anschließend Schlagobers oder Kokosmilch einrühren und die Suppe mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken. Wer es etwas würziger mag, kann zusätzlich eine Prise Currypulver dazugeben.Falls die Suppe zu dick ist, einfach noch etwas Gemüsebrühe hinzufügen.
🌱 Das perfekte Topping
Jetzt kommt der schönste Teil: das Verfeinern!
Die Kürbissuppe in Schalen geben und mit gerösteten Kürbiskernen und ein paar Tropfen Kürbiskernöl servieren.
Auch ein kleiner Klecks Schlagobers oder Crème fraîche passt wunderbar dazu.
Unser Tipp: Die Kürbiskerne kurz ohne Öl in einer Pfanne anrösten. Dadurch werden sie besonders aromatisch und geben der cremigen Suppe einen schönen knusprigen Kontrast.
🎃 Welcher Kürbis eignet sich am besten?
Für eine Kürbissuppe kannst Du verschiedene Kürbissorten verwenden.
Hokkaido ist besonders praktisch, weil er nicht geschält werden muss und der Suppe eine kräftige orange Farbe und ein angenehm nussiges Aroma gibt.
Butternut-Kürbis ist etwas milder und besonders cremig. Seine Schale solltest Du allerdings entfernen.
Auch andere Speisekürbisse eignen sich hervorragend – probiere einfach aus, welche Sorte bei Dir im Garten wächst.
Übrig geblieben? Kein Problem!
Kürbissuppe lässt sich wunderbar aufbewahren und am nächsten Tag wieder aufwärmen. Im Kühlschrank hält sie sich in einem gut verschlossenen Gefäß einige Tage.
Du kannst die Suppe auch portionsweise einfrieren und hast so später im Herbst oder Winter noch etwas von Deiner Kürbisernte.
So schmeckt Garten einfach am besten: selbst angebaut, selbst geerntet und selbst gekocht. 🌱🎃
Guten Appetit!